Zubehör

Auf dieser Seite möchte ich einen kleinen Einblick in das Zubehör meines RC Rennstalls geben. Du findest hier genauere Informationen und Bilder zu meinen Ladegeräten, RC Anlagen, Akkus, Reifen und dem von mir verwendeten Werkzeug. Zudem habe ich auch ein wenig versucht, mein bisheriges Wissen etwas in die Beschreibungen einfließen zu lassen. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen Anfänger ein guter Tipp dabei.


Zubehör Überblick
- Robbe Lader 3 plus
- Robbe Lader 2
- Kabel
- RC Anlagen
- Werkzeug
- Lackierung
- Fahrakkus
- Bereifung
- Lüfter-Module
- Ersatzteile

- Bilder
Wer selber einige Tipps für RC Modellbauer hat oder der Meinung ist, dass hier noch eine wichtige Rubrik fehlt, der möge sich bitte per E-Mail bei mir melden.
∧ Zurück zum Seitenanfang


Zubehör Daten und Tipps
Robbe Lader 3 plus: Beim Kauf meines Ladegerätes habe ich bewusst darauf geachtet, dass ich keinen einfachen Lader, sondern eine leistungsstarke Ladestation bekomme. Mit dem Robbe Lader 3 plus habe ich dann ein Gerät gefunden, das kaum Wünsche offen lässt:
  • portable Ladestation für 220 Volt oder zum Anschluss an 12 Volt Autobatterien
  • Schnell- und Entladefunktion
  • stufenlos einstellbarer Ladestrom (0,5-3,5 A)
  • gleichzeitiger Ladevorgang von Sender-, Empfänger- und Fahrakkus möglich
  • Delta Peak Automatikabschaltung
  • diverse Lade- und Entladeprogramme (Erhaltungsladung, Zyklusladung,...)
  • verschiedene Kabel, um beispielsweise direkt in der Fernbedienung zu laden
  • Robbe Lader 2: Den Robbe Lader 2 habe ich zusammen mit dem Tamiya TA02 Rookie von einem Freund übernommen. Das 220 Volt Ladegerät hat folgende Funktionen:
  • Schnellladung mit 2,2 A
  • Timer zur Abschaltung des Ladevorgangs nach 40 Minuten
  • danach Erhaltungsladung mit 100 mA
  • Ladevorrichtung für Senderakkus mit 50 mA
  • Kabel: Zum Laden und Entladen sämtlicher Sender- und Fahrakkus, zum Vermessen von Spannungen und zum Betreiben meiner Lüfter-Module besitze ich eine ganze Reihe verschiedener Kabel. In der Regel sind diese mit vergoldeten Tamiya Steckern ausgerüstet, um sich direkt mit den Fahrakkus verbinden zu lassen. Zur Verwendung mit meinem Robbe Lader 3 plus habe ich zudem verschiedene Kabel mit Krokodil-Klemmen und ein Kabel zum Direktladen der Senderakkus in der Fernbedienung.
    RC Anlagen: Derzeit befinden sich folgenden Fernbedienungen mit Pistolengriff in meinem Besitz:
  • Robbe Futaba Megatech AM
  • acoms Technisport
  • hitec Lynx AM

  • Sicherlich fragt sich manch einer, warum ich für jedes Fahrzeug eine eigene Fernbedienung besitze, aber dies lässt sich recht einfach erklären: Da ich ungerne alleine fahre, kommt es des Öfteren vor, dass ich einem Mitfahrer einen meiner Wagen zur Verfügung stelle, um zeitgleich mit mir fahren zu können. Von der Ausstattung her unterscheiden sich die Anlagen kaum. Grundfunktionen wie Trimmung, LEDs zum Anzeigen des Batteriezustandes und ein gepolstertes Lenkrad haben sie alle zu bieten.
    Werkzeug: In einem Rennstall wird natürlich auch Werkzeug benötigt, das in meinem Fall jedoch recht trivial ausfällt. Schraubenzieher, einige Schraubenschlüssel, ein paar Messer und Zangen genügen eigentlich, um ein RC Modell zu bauen und in Stand zu halten. Werkzeug zum Festziehen der Radmuttern oder zum Festschrauben des Motorritzels liegen den Bausätzen in der Regel bereits bei.

    Für Basteleien an der Elektronik bin ich zudem mit einer Lötstation ausgestattet. Ebenfalls nicht fehlen sollten eine Flasche mit Sekundenkleber, sowie einige Tuben Öl und Fett, um das Fahrzeug regelmäßig warten zu können.

    Wer mit seinem Fahrzeug auf die Rennpiste geht, sollte mindestens einen Kreuzschraubenzieher, eine kleine Zange und vielleicht einen Schraubenschlüssel für die Radmuttern dabei haben. So lassen sich auch während des Rennens gelöste Schrauben und Muttern wieder festziehen. Wer mobil Schäden an der Elektronik beheben möchte, sollte zudem über die Mitnahme eines gasbetriebenen Mini-Lötkolbens nachdenken.
    Lackierung: Die Karosserien meiner Fahrzeuge habe ich, soweit nötig, immer selbst lackiert. Zum einen kann man sie dann so gestalten, wie man es möchte und zum anderen macht es einfach einen riesen Spaß die Modelle zu besprühen. ;-)

    Nach gründlicher Reinigung der Karosserie mit leicht spülmittelhaltigem Wasser (danach gut abspülen!) sollte diese gut trocknen, sodass sie lackiert werden kann, ohne später störende Fremdkörper im Lack zu haben. Nun sollte die Karosserie mit Zeitung, Papier oder Maskierfolie abgedeckt werden, um sie besprühen zu können. In der Regel ist die Sprühfarbe deckend genug (gut schütteln!), um auch Schwarz auf Weiß aufzutragen, ohne dunkle Stellen zu erhalten. - Voraussetzung ist, dass die erste Schicht bereits gut getrocknet ist. Außerdem sollte man aus ausreichender Entfernung sprühen, um keine Tropen oder Farbverläufe zu provozieren.

    Scheiben habe ich von Innen jeweils leicht mit dem Farbton "Rauch" besprüht, sodass sie später leicht transparent wirken. Nach erfolgreicher Lakierung kann die gesäuberte Karosserie dann mit entsprechenden Stickern beklebt werden.

    In meiner Lackierwerkstatt liegen für Arbeiten unter anderem folgende Dinge bereit:
  • Tamiya Lexan Sprühfarben
  • Revell Airbrush Pistole mit 750 ml Gasflasche
  • Mundschutz mit Filter gegen Gase und Farbpartikel
  • Arzthandschuhe zum "gefahrlosen" Halten von Karosserieteilen
  • Kartons, (Wäsche-)Klammern und Pinzetten zum Halten der Karosserieteile
  • Klebeband, Maskierfolie, Zeitung und Papier zum Abkleben
  • Pinsel, Zahnstocher und Farben zum Ausbessern und Bemalen von Kleinteilen (Spiegel, Fahrerfigur,...)
  • Fahrakkus: Ich nutze aktuell drei schnellladefähige Akku Packs (7,2 Volt) von Sanyo mit je einer Kapazität von 2000 mAh für meinen Tamiya TA02 Tuned und den Tamiya Fighter Buggy. Aus den Beständen des übernommenen TA02 Rookie zudem einen weiteren 1500 mAh Akku von Panasonic und zwei schwarze No-Name Akkus niedriger Kapazität. - Eventuell alte Sanyo Packs.

    Wichtig ist bei Akkus, dass sie möglichst immer vollständig entladen werden, da sonst der berüchtigte Memory Effekt auftritt. Nach dem Fahren solltet ihr also den Akku mit einer leistungsstarken H4 Glühbirne oder einer entsprechenden Funktion am Ladegerät entladen. Bevor ihr den Akku dann wieder ladet, solltet ihr ihn erst abkühlen lassen. Durch einem Zyklusbetrieb mit drei Akkus sollte dieses System "Fahren-Kühlen-Laden" kein Problem sein.

    Sowohl durch Schnellladung, als auch durch den Fahrprozess werden Akkus einer hohen Belastung ausgesetzt, ihr solltet also behutsam mit ihnen umgehen. Ladet sie nur dann mit hohem Ladestrom, wenn es nicht anders geht und lasst sie nach der Fahrt auskühlen (das gilt auch für den Motor!).

    Wenn ihr absehen könnt, dass ihr lange nicht mit eurem Modell fahren werdet (etwa zur Winterpause), dann solltet ihr die Akkus ebenfalls ganz entladen. Tiefentladene Akkus und Fahrakkus mit Memory Effekt müssen nicht direkt entsorgt werden, sondern können mit guten Ladestationen und entsprechenden Spezialprogrammen oftmal wieder regeneriert werden.
    Bereifung: Wichtig an Reifen ist mir primär, dass sie die Kraft des Motors gut auf den Asphalt bringen. Auf der Straße verwende ich deshalb Hohlkammer-Slicks mit Tamiya Einlagen (vorne: grau-schwarz, hart; hinten: blau, weich) oder Moosgummireifen (leider sehr hoher Verschleiß). Um zu verhindern, dass sich die Felge im Gummi dreht, sollten beide Teile durch einige Tropfen Sekundenkleber miteinander verbunden werden. - Am Besten so, dass man sie nachher wieder voneinander trennen und die Felgen nochmals verwenden kann.

    Verchromte Speichenfelgen oder Ähnliches sollten nur im Show Room verwendet werden, da sie auf der Rennstrecke schon nach ersten Unfällen unschön aussehen. Rennfahrer sollten sich mit den billigsten weißen Felgen begnügen, die sie bekommen. Je stabiler diese sind, umso besser. - Alles andere ist überflüssig.

    Wer geländegängige Reifen mit Spikes nutzt, sollte mit diesen nicht auf der Straße fahren, da die Spikes sich dort zu schnell abnutzen. Auch die Anpassung des Fahrstils kann den Verschleiß des Reifengummis minimieren.

    Fortgeschrittene RC Piloten verwenden sogar Haftmittel, die auf die Reifen aufgetragen werden, um diese leicht anzuätzen und so die Haftung zu erhöhen. Persönlich habe ich damit allerdings noch keine Erfahrung gemacht. Verklebte Reifen mit Einlagen haben mir bisher genügt.

    Außerdem sollte der Fahrer vor jeder Fahrt ein Auge auf die Reifen werfen, um etwaige Schäden zu erkennen und die Abnutzung zu beobachten. Auch kann es nie schaden die Radmuttern regelmäßig fest zu ziehen. Selbst der Zustand des Bodens (Nässe, Blätter, Schmutz,...) auf dem gefahren wird, hat großen Einfluss auf das Fahrverhalten des Wagens. - Aber das sollte möglichst jeder vor Ort selber austesten. ;-)
    Lüfter-Module: Da sowohl die Fahrakkus, als auch der Motor während des Betriebs hoher fließender Ströme ausgesetzt sind, werden diese sehr warm, um nicht gar zu sagen heiß. Weil dies wiederum auf Dauer nicht unbedingt materialfreundlich ist, habe ich mir einige Lüfter-Module gebaut, die die Wärmeableitung verbessern und so für ein schnelleres Abkühlen der Teile sorgen.

    Bei den Modulen handelt es sich um normale 12 Volt Lüfter, wie sie auch als Aktivkühler in Computern verbaut werden. An die Anschlüsse habe ich Tamiya Stecker angelötet, sodass ich die Lüfter-Module direkt über einen Fahrakku betreiben kann. Zusätzlich habe ich ein Y-Kabel gelötet, mit dem auch zwei Lüfter gleichzeitig an einen Akku angeschlossen werden können. So lässt sich das Fahrzeug auch unterwegs überall kühlen, zumal die Lüfter zum Entladen der Akkus dienen können. Dies dauert zwar recht lange, aber den Lüftern genügt auch eine geringe Spannung zum Betrieb.
    Ersatzteile: Mit der Zeit sammelt sich in jedem RC Rennstall automatisch ein ganzes Lager voller Ersatzteile an. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Kleinteile (Schrauben, Muttern,...), die den Bausätzen oft mehrfach beiliegen. Durch den Einbau von Kugellagern, Urethan Stoßfänger, besseren Servos, einem elektronischen Fahrtenregler oder einem besseren Motor häufen sich zudem Bauteile an, die durch Tuning der Fahrzeuge überflüssig geworden sind. Sofern diese nicht allzu abgenutzt sind, sollte man sie auf jeden Fall noch aufheben. Es gibt immer Situationen, in denen man sie nochmal brauchen könnte. - Sei es nun für den Wagen eines Freundes oder nach einem Unfall an der Strecke.

    Prinzipiell gibt es einige Dinge, die man immer zur Hand haben sollte:
  • Schrauben, Muttern, Ringe, Bolzen und derlei Kleinteile
  • Ersatzlager (wenn möglich Kugellager)
  • Kabel, Stecker und Kabelbinder
  • Karosserieklammern (gibt es in 10-20er Packs)
  • Fett und Öl zur regelmäßigen Wartung
  • Sekundenkleber zum Beheben kleinerer Schäden
  • Farbe zum Ausbessern kleinerer Lackschäden
  • Reststücke der ausgeschnittenen Karosserie (als Teststücke vor dem Besprühen der nächsten Karosserie)
  • Klebeband, Papier und etwas Pappe zum Maskieren
  • ∧ Zurück zum Seitenanfang


    Zubehör Bilder
    Zubehör Zubehör Zubehör Zubehör Zubehör
    Zubehör Zubehör Zubehör Zubehör Zubehör
    Zubehör Zubehör Zubehör Zubehör  
    Bitte die Bilder anklicken, um eine vergrößerte Version mit Beschreibung zu erhalten.
    ∧ Zurück zum Seitenanfang


    Seite optimiert für 1024 x 768 Pixel bei 16-Bit (High Color)
    (c) 2004: Sascha Seidel (webmaster@SaschaSeidel.de)
    Zurück zur Hauptseite: http://www.SaschaSeidel.de