Bilderrahmen PC

Hier ist eine Art bebildertes Tagebuch zum Bau meines Modding Systems zu finden, das jetzt als Bilderrahmen PC an der Wand hängt und zur Betrachtung von Digitalfotos dient. Bei Fragen kannst du dich jederzeit per E-Mail an mich wenden. Mich würde es sehr interessieren, was du von meinem Eigenbau hälst oder ob du vielleicht selbst einen digitalen Bilderrahmen konstruiert hast.


Bilderrahmen PC Übersicht
- Technische Daten

- Vorgeschichte
- Vorwort
- Hardware
- Bau des Holzkastens
- Arbeiten an der Hardware
- Montage
- Betrieb

- Software
- Ausbaumöglichkeiten
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Technische Daten
Hersteller: Hewlett Packard
Modell: OmniBook 5700CT
Prozessor: 150 MHz Intel Pentium MMX
Arbeitsspeicher: 48 MB
Festplatte: 1,4 GB
Laufwerke: 3,5" Diskettenlaufwerk, Smart Media Kartenleser
Bildschirm: 12 Zoll Farb-Display
Auflösung: 1024 x 768 Pixel, 32 Bit Farbtiefe
Sonstige Merkmale: Infrarot Schnittstelle (IrDa), Soundkarte, PCMCIA Unterstützung, Windows 98 SE, Akku, Netzteil
Material: 9 mm Tischlerplatte, abgeschliffen, sonst unbehandelt
Abmessungen: 33 cm x 29 cm x 10 cm
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Beschreibung
Vorgeschichte: Es muss etwa 2003 gewesen sein, als Barebone Rechner gerade in Mode kamen und ich zufällig auf einer Modding Website ein BTX System sah, das jemand in einen Bilderrahmen eingebaut hatte. Das Gerät war zwar alles andere als flach, aber die Idee gefiel mir. Mit Kosten von weit über 2000 Euro stand es aber außer Frage, soetwas nachzubauen.

Etwa ein Jahr später stieß ich dann auf einen digitalen Bilderrahmen von Hama, der im September 2004 auf der Photokina vorgestellt wurde. Das Gerät hatte ein 5,6" TFT Display, einen Kartenleser, konnte Bilder in einer Diashow anzeigen und im Hintergrund MP3 Dateien abspielen. Kostenpunkt lag bei etwa 350 Euro, als das Gerät am Markt eingeführt wurde. Wenig später brachten auch Nokia und andere Hersteller digitale Bilderrahmen heraus, die zwischen 300 und 500 Euro kosten sollten.

Im Frühjahr 2005 fand ich dann - wieder durch Zufall - den Bericht eines Bastlers im Internet, der ein altes Macintosh Notebook umgebaut und zur Anzeige von Bildern verwendet hatte. Von der Idee angetan schnappte ich mir also eines der Notebooks, das ohnehin nur bei mir zustaubte, und begann in Eigenregie einen Bilderrahmen PC zu bauen.
Vorwort: Ich bin selbst begeisterter Digitalfotograf und da mir Bilder zu schade dafür sind, um auf irgendwelchen Archiv CDs zu versauern, hielt ich einen digitalen Bilderrahmen für eine super Lösung. Mit entsprechender Hardware könnte man ihn zudem dazu nutzen, um Uhren und Kalender an der Wand anzuzeigen, Videos und Musik abzuspielen oder um schöne Bildschirmschoner, wie zum Beispiel das digitale Aquarium, ablaufen zu lassen. Mehr zu den Ausbaumöglichkeiten aber am Ende dieses Artikels.
Hardware: Die Beschaffung von Hardware war, wie ich bereits erwähnt hatte, kein großes Problem. Ich entschied mich für ein altes OmniBook 5700CT von Hewlett Packard. Das System sollte möglichst passiv gekühlt sein, damit man nicht ständig einen Lüfter laufen hört oder sich zu viel Wärme im Rahmen aufstaut. 75 MHz bis maximal 150 MHz sollten für eine Diashow mit Bildern allemal reichen. Meine Festplatte ist mit 1,4 GB ziemlich eng bemessen, genügt aber für das Nötigste. Das Display sollte eine Auflösung von mindestens 800 x 600 Pixel haben und ist in meinem Fall 12 Zoll groß. Daten lassen sich über das 3,5" Diskettenlaufwerk oder einen Smart Media Kartenleser auf das Notebook übertragen.

Um den Bilderrahmen so leise wie möglich zu machen, sollte man nicht nur eine passiv gekühlte CPU einbauen, sondern auch die Zugriffe auf die Festplatte minimieren. Hier würde es Sinn machen, die Bilder in eine sogenannte RAM Disk, also ein virtuelles Laufwerk im Arbeitsspeicher, zu laden. Ich habe deshalb 48 MB RAM verbaut, lade meine Daten momentan allerdings trotzdem nur von der Festplatte. :-) Die Handhabung einer RAM Disk ist etwas schwieriger und besser mit Linux als Betriebssystem umzusetzen.

Um ein günstiges Notebook zu bekommen (zum Beispiel in meinem Computer Markt), darf man durchaus kleinere Nachteile in Kauf nehmen: Mein OmniBook hat beispielsweise keinen richtigen Festplatten Caddy, eine defekte Ladefunktion, keinen USB Anschluss und auch kein CD-Rom Laufwerk. Das Betriebssystem hatte ich über ein anderes Notebook auf der Festplatte installiert.
Bau des Holzkastens: Ich habe mir eine ganze Weile Gedanken darüber gemacht, was sich als Rahmen eignet und bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass ein Eigenbau nötig ist. Zwar gibt es von IKEA sehr tiefe Bilderrahmen mit Glasscheibe, die aber dennoch zu klein sind, um die Hardware eines ganzen Notebooks aufzunehmen. Meine Überlegung war es zeitweise, Metall oder Plexiglas zum Bau zu verwenden, Holz erschien mir auf Grund der leichten Verarbeitungsweise dann aber als die beste Lösung.

Im Baumarkt habe ich mir dann eine 9 mm Tischlerplatte besorgt, die auf etwa 0,6 x 1,2 Meter vorgeschnitten war und rund 10 Euro gekostet hat. - Wenn ich mich recht erinnere. War jedenfalls nicht allzu teuer. Dann musste viel vermessen, gerechnet und gezeichnet werden, bis mit der Stichsäge ein Grobschnitt entstehen konnte.

Ich entschied mich für vier Seitenteile, eine oben aufgesetzte Front mit Fenster und einen hinten versenkten Deckel. Wer im Vorfeld sauber gearbeitet hat, spart sich hier viele Probleme! Aussägen sollte kein Problem sein, für das Fenster muss man in den Ecken Löcher vorbohren, um dort die Stichsäge ansetzen zu können.

Dann sollten alle Flächen gründlich mit einem Schwingschleifer bearbeitet und Schnittkanten so geglättet werden, dass der Kasten später keine Spalte hat. Wer möchte, kann die Holzteile vor dem Zusammenbau noch mit Lack anpinseln, aber wer vorher auf eine schöne Maserung achtet und schlechte Stellen gleich nach innen baut, kann sich das auch sparen.

Schlussendlich muss der Kasten "nur noch" zusammen gesetzt und verleimt werden. Ich habe in alle Ecken kleine Holzwinkel geklebt, um dem Ganzen mehr Stabilität zu geben und den Deckel auflegen zu können. Holzstücke an den Seitenflächen verhindern später außerdem, dass das Notebook im Kasten zu weit nach innen rutscht. Hier müsst ihr im Vorfeld etwas austüfteln, wie euer Notebook in den Rahmen passt. Führungsschienen am Rand helfen zudem, dass man das Gerät schön kippen kann und nicht versehentlich die kurzen Kabel abreißt. An den Seiten habe ich noch diverse Löcher gebohrt, um Aus-Schalter, Lautsprecheranschluss, Reset-Knopf und Stromanschluss auch von außen nutzen zu können.

Die Rückseite wird später an die Wand geschraubt und hat eine Auflagefläche, die den Rest des Rahmens trägt. Wichtig sind hier ein rechter Winkel und gute Verstärkung (ggf. mit Holzdübeln), da nachher 3 bis 5 kg auf ihr lasten werden. Zwei kleine Löcher, durch die später T-Splinte gesteckt werden, verhindern außerdem das Herunterrutschen des Rahmens (falls es mal ein Erdbeben gibt *g*).

Klingt alles sehr einfach, aber alleine an den Holzarbeiten habe ich fast drei Wochen gesessen. Nehmt euch einfach Zeit und macht es ordentlich, denn dann wird das Ergebnis um so besser. Korrektes Ausrechnen und sauberes Aussägen sind schon die halbe Miete. Andernfalls müsst ihr nachher viel ausbessern, um den Kasten gut schließen zu können.


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Arbeiten an der Hardware: Die Hardware sollte man als erstes zerlegen und alle wichtigen Teile, die schnell Schaden nehmen können (Festplatte, RAM, Laufwerke, Akku), beiseite legen. Dann muss man das Display vom Chassis trennen, was von Modell zu Modell ganz unterschiedlich funktionieren kann. Bei OmniBooks ist es sehr einfach, bei Geräten von Toshiba muss man aber beispielsweise erst die Tastatur und das halbe Chassis abnehmen. Wichtig ist, dass man beim Ausbau des Displays weder die Matrix noch irgendwelche Kabel und Stecker beschädigt!

Wenn man den Bildschirm abgebaut hat, sollte man an der Frontseite den Gehäuserahmen abnehmen. Oft ist er nur aufgesteckt, manchmal sind aber auch kleine Schrauben unter Gummikappen oder Klebestreifen versteckt. Natürlich könnte man alle Komponenten aus dem Notebook auch direkt in den Holzkasten bauen, ich habe es aber vorgezogen, das Gerät als Ganzes einzusetzen. Nimmt zwar etwas mehr Platz weg, spart aber viel Arbeit und man kann es später eventuell wieder ausbauen.

Die Kabel am Display sind sehr knapp bemessen, weshalb ich einige verlängern musste. Bei normalen Kabeln ist das kein Problem, aber das 60-adrige Flachkabel für die Bilddaten sollte man tunlichst in Ruhe lassen! Ansonsten die Kabel einfach durchknipsen, ein etwa gleich starkes Stück ansetzen (Achtung: Wenn es dünner ist, kann es durchschmoren!) und dann verlöten. Die Kabelenden zuvor verzwirbeln und einen Zinntropfen drauf setzen, dann wird die Lötstelle besser. Achtet aber darauf, dass ihr den Lötkolben nicht zu kurz (kalte Lötstelle) und nicht zu lang (schädliche Wärmeentwicklung) drauf haltet.

Aus der Leiste mit der LCD Statusanzeige habe ich einige Löcher ausgesägt, um dort später die Kabel durch legen zu können. Dann habe ich eine lange Gewindestange durch die Scharnierstücke auf dem Chassis geschoben und sie mit Muttern fixiert. Mit der Stange wird das Notebook im Holzkasten später in die Führungsschienen eingelegt.

Ein Patentrezept gibt es bei der Hardware leider nicht, deshalb müsst ihr sehen, wie ihr euer Notebook am besten zerlegt und zur Montage vorbereitet. Wichtig ist nur, dass ihr das Display oder die Kabel beim Basteln nicht beschädigt. Mir ist ganz am Ende beim Zusammenbauen ein winziger Pin am Stecker für die Bilddaten abgebrochen, weshalb das Display kein Bild mehr anzeigen konnte. Es hat mich mehrere Wochen gekostet, ein geeignetes Ersatzteil zu besorgen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie ich mich geärgert habe. :-D


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Montage: Die Montage sollte damit beginnen, den Monitor im Rahmen zu befestigen. Ohne Frontseite, die wir ja bereits abgenommen hatten, sollte er plan aufliegen und mittig hinter der Fensteröffnung sitzen. Zur Befestigung habe ich einige Winkelstücke aus Aluminium angefertigt, die mit den Seitenteilen verschraubt wurden. Bei weichem Holz sollte man allerdings vorsichtig sein, damit die Schraubenlöcher nicht ausreißen.

Als nächstes wird das Notebook in die Führungsschienen eingelegt und probehalber in die Holzkiste geklappt. Ich musste an dieser Stelle noch einen losen Holzkeil unterschieben, damit die Gewindestange entlastet wird und das Gerät nicht nach hinten in den Rahmen kippt.

Der Rest war dann eigentlich recht schnell gemacht: Alle Komponenten und Laufwerke wieder einsetzen, die Kabel vorsichtig entrollen und am Notebook anschließen. Stecker immer möglichst gerade abziehen und aufstecken, da euch sonst Pins abbrechen werden, wie es bei mir der Fall war. Eigentlich sind diese Bauteile nicht dafür ausgelegt, mehr als ein Mal aufgesteckt zu werden.

Auch wenn ihr das Notebook zum Starten herauskippt, solltet ihr immer die geringe Länge der Kabel bedenken! Wenn alles fertig montiert und eingebaut ist, kann es eigentlich mit dem ersten Probelauf los gehen. Schaltet das System ein und seht was passiert.

Meine Rückwand habe ich indes mit Dübeln und zwei großen Schrauben an der Wand befestigt, sodass ich die 5 kg Rahmen problemlos anbringen kann. Die spiegelverkehrte Bedienung des Notebooks ist anfangs zwar nicht so einfach, aber eine Diashow bekommt man allemal gestartet.


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Betrieb: Beim Betrieb des Bilderrahmen PCs sollte man darauf achten, dass man ihn nicht mit zu hoher Belastung erhitzt, weil Abwärme aus dem Gehäuse kaum entweichen kann. Ich nutze mein System mit einer ressourcensparenden Diashow maximal zwei Stunden am Stück. Auf 3D Grafiken in Echtzeitberechnung sollte man also vielleicht verzichten.

Andernfalls sollte man in Erwägung ziehen, den Holzrahmen mit zusätzlichen Öffnungen oder gar Lüftern zu versehen. Dann muss man allerdings mit einer gewissen Lärmbelästigung im Betrieb rechnen. Zur Anzeige von Bildern und für eine Uhr oder einen Kalender genügt mir mein System. Mit aufwendigeren Applikationen kommt die 150 MHz CPU ohnehin nicht mehr klar.


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Software: An Software habe ich auf meinem Bilderrahmen PC nur das Nötigste installiert, um möglichst viel Platz für meine Bilder zu haben. Neben Windows 98 SE sind lediglich IrfanView, mein Shutdown Timer und einige Kleinigkeiten installiert. Auch das Betriebssystem sollte man nur in minimalster Konfiguration aufspielen. Alternativ bietet sich natürlich auch eine kleine Linux Distribution an.

IrfanView bringt von Haus aus schon ein Modul für Diashows mit und kann diese jedes Mal dynamisch neu zusammenstellen. Man muss dazu lediglich die gewünschten Bilder auflisten, einen Intervall einstellen und festlegen, ob die Bilder der Reihe nach oder zufällig angezeigt werden sollen. Weitere Zusatzeinstellungen sollte man nach Bedarf einstellen. Wichtig ist, dass man die Bilder gleich in 800 x 600 Pixel auf den Bilderrahmen PC läd, da es unnötig Rechenleistung frisst, wenn jedes Bild vor der Anzeige erst umgerechnet werden muss.

Als Anzeigeintervall nutze ich 60 Sekunden, da ich einen ruhigen Wechsel favorisiere. Der Rahmen soll schließlich dezent den Raum verschönern und nicht durch wilde Flackelei alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Damit der Rechner sich nach einer festgelegten Zeit automatisch abschaltet, ohne dass ich ihn von der Wand abnehmen muss, habe ich mir einen kleinen Shutdown Timer programmiert. Mit Windows 98 SE funktioniert er wunderbar, zum Testen könnt ihr ihn auch von meiner Website herunterladen.

Wer noch weitere Software hat, die man auf einem Bilderrahmen PC betreiben könnte, darf mir diese gerne per E-Mail schicken. Ich bin immer offen für weitere Ideen, wie man den Rechner dezent nutzen könnte. Wichtig ist wie gesagt nur, dass es Prozessor und Festplatte nicht übermäßig stark beansprucht.
Ausbaumöglichkeiten: In der Planungsphase zu meinem Bilderrahmen PC sind mir bereits zahlreiche Ausbaumöglichkeiten in den Sinn gekommen, die ich später noch umsetzen werde oder die sich mit meinem eher leistungsschwachen System nicht realisieren lassen. Ich werde sie dennoch kurz ausführen, falls jemand meine Ideen bei seinem Eigenbau berücksichtigen möchte.

Ich habe bereits im Vorfeld eine ganze Zeit mit LIRC, bzw. WinLIRC experimentiert, um den Bilderrahmen mit einer handelsüblichen Infrarot Fernsteuerung oder meinem Handy bedienen zu können. Trotz aller Bastelei konnte ich die IrDa Schnittstelle des Notebooks jedoch nicht dazu bewegen, meine Signale wahrzunehmen. Aber es wäre doch wirklich cool, wenn man per Telepilot durch eine Bildergalerie schalten oder eine Juke Box bedienen könnte. Eventuell hätte man sogar die Maus auf diesem Wege steuern können. Bei mir hat es aber wie gesagt nicht funktioniert. Wer mit Windows 98 SE zu brauchbaren Ergebnissen gekommen ist, kann sich ja gerne bei mir melden.

Ein weiterer Punkt, an dem man den Bilderrahmen PC erweitern könnte, wäre die Schnittstelle zum Laden von Daten. Momentan nutze ich dazu den Smart Media Kartenleser, aber eine Netzwerkverbindung per WLAN wäre sicherlich auch eine schicke Sache. Zumal man Bilddaten dann nicht lokal speichern müsste.

Ähnlich wäre auch eine Anbindung ans Internet denkbar, sodass man den Bilderrahmen PC als Newsreader benutzen könnte. Sprich Aktienkurse, Wetterdaten und andere RSS Newsfeeds immer aktuell an die Wand bringen. Per Browser könnte man den Rahmen dann sogar von einer Website mit Bildern versorgen (Upload Formular).

Mit mehr Rechenleistung und USB Schnittstelle könnte man auch eine WebCam an den Rahmen anschließen und das Display als Überwachungsmonitor einsetzen. Oder eine Art Paßfotoautomat, mit dem Gäste auf einer Party sich - in Verbindung mit einer Fernbedienung - dann fotografieren können.

Würde aber alles schon voraussetzen, dass man eine eigene Software für den Bilderrahmen PC entwickelt. Auch das Kopieren von Bildern könnte man automatisieren, wie Hama es bei seinem digitalen Rahmen gemacht hat. Sprich das Notebook erkennt, wenn man eine Karte eingesteckt hat und kopiert die Bilder selbstständig auf die Festplatte.

Bei einem besseren Prozessor und stärkerem Grafikchip könnte man auch Videos, Bildschirmschoner oder Grafikdemos abspielen. Die 150 MHz von meinem OmniBook reichen so gerade noch für eine MP3 Juke Box mit externen Lautsprechern.

So es ein nächstes Mal gibt, hätte ich zumindest ein Ziel, das ich auf jeden Fall umsetzen möchte: Der Bilderrahmen müsste noch sehr viel kompakter sein, sprich man müsste das Mainboard ohne Chassis direkt an der Rückseite des Displays befestigen. Wenn die Auflösung noch stimmt, würde ich sogar auf einen Bildschirm mit nur 10 oder 11 Zoll umsteigen.

Vielleicht sind meine Ideen ja ein Anreiz für euch, ein besseres System zu bauen. Wenn ihr soweit seid, lasst es mich nur wissen! :-) Zu bedenken ist allerdings immer, dass ein leistungsstarkes System auch mehr Lärm und Abwärme produziert, womit ihr irgendwie zurecht kommen müsst.
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